Das Rezept für diese leckeren Frühstücksbrötchen gehört wohl zu den einfachsten und gelingsichersten, die ich kenne. Die Zutaten für den Teig werden kurz zusammengerührt und wenn man am nächsten Tag aufwacht, braucht man ihn nur noch teilen und in den Ofen schieben. Und für diesen überschaubaren Aufwand wird man auch noch mit lockeren, knusprigen Brötchen belohnt.
Manche Rezepte probiere ich gar nicht erst aus, weil ich mir nicht sicher bin, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt. Schmecken selbstgemachte Gewürzgurken wirklich besser als gekaufte? Wie sieht es aus mit selbstgemachtem Frischkäse? Und getrocknete Tomaten? Die Antwort lautet natürlich wenig überraschend: Es lohnt sich auf jeden Fall. Sie schmecken nicht nur unvergleichlich besser als die getrockneten Supermarkttomaten, auch die aus meinem liebsten Feinkostladen sind mittlerweile nur noch zweite Wahl.
Mit der italienischen hat diese amerikanische Pizza nur noch wenig gemeinsam - lecker ist sie allemal. Chicago-style oder Deep Dish Pizza hat einen hohen Rand, sodass sie gefüllt werden kann; dabei tauschen auch noch Käse und Sauce ihren Platz, wodurch der Boden unglaublich knusprig wird. Der Teig selbst ist mit Polenta und Butter übrigens auch nicht gerade klassisch, passt dafür aber umso besser zur reichhaltigen Füllung.
Eine Neuentdeckung: Food Pairing. Schlüsselaromen einzelner Lebensmittel werden dabei analysiert, verglichen und in Food Pairing Trees visualisiert. Daraus ergeben sich unzählige Kombinationsmöglichkeiten und auf man von alleine gar nicht gekommen wäre. Wie zum Beispiel in diesem Rezept - Olivenöl, Edamame, Kichererbsen, Gorgonzola und geröstete Haselnüsse? Passt perfekt! All diese Aromen verbinden sich zu einem ausgefallenen, harmonischen Salat.




