Seit ich vor vielen Jahren Lemon Curd entdeckt habe, ist meine Liebe dafür ungebrochen. Es kommt selten vor, dass ich kein Glas davon im Kühlschrank habe – eigentlich nur, wenn es temporär Platz für diese Passionsfrucht-Creme machen musste. Die ist mindestens genauso lecker und wird auch so verwendet: Um Toast damit zu bestreichen, Crêpes zu füllen, sie mit Müsli und Joghurt zu genießen, Waffeln zu versüßen oder einen Hefekuchen damit zu backen. Und pur löffeln geht natürlich auch.
French Toast, Arme Ritter, Brioche Perdu - in vielen Ländern gibt es eine Variation dieser Köstlichkeit, die meistens süß und immer lecker ist. Diese herzhafte Version ist aber mindestens genauso schmackhaft. Gefüllt mit viel Käse, der beim Braten schmilzt, und dazu gibt es einen knackigen Fenchel-Radieschen-Salat mit Joghurtdressing und Schwarzkümmel.
Bevor ich diesen Eintopf gekocht habe, war die äthiopische Küche etwas völlig Neues für mich. Und auch jetzt bin ich noch lange keine Expertin, aber eins weiß ich: Ich will mehr davon. Die Berbere-Gewürzmischung schmeckt würzig, sehr aromatisch und macht aus dem schlichten Kürbiseintopf eine ganz schöne Geschmacksexplosion. Als Beilage würde man traditionell Injera reichen, ein pfannkuchenähnliches gesäuertes Fladenbrot.
Dieses Sauerteigbrot mit Haferflocken und Buttermilch ist an Saftigkeit kaum zu überbieten - dafür sorgt unter anderem das Kochstück. Im Grunde handelt es sich dabei um einen einfachen Haferbrei, dank dem noch mehr Flüssigkeit im Teig gebunden werden kann. Das Brot wird dadurch nicht nur saftiger, sondern schmeckt auch länger frisch. Den gleichen Effekt hat übrigens auch der Sauerteig selbst, zusätzlich zum köstlichen Aroma, der verbesserten Haltbarkeit und sogar einer leichteren Verdaulichkeit. Und das sind nur einige Gründe, ihn zu mögen.




