Ganz ohne Zweifel, das ist eines der leckersten (Fleisch-)Gerichte, die ich in letzter Zeit gekocht habe. Hackbällchen mit Knollensellerie hören sich vielleicht unspektakulär an, aber Kurkuma, Fenchelsamen, Piment und geräuchtertes Paprikapulver machen daraus ein besonderes und aromatisches Geschmackserlebnis.
Die Quittensaison ist für meinen Geschmack viel zu kurz. Deshalb verlängere ich sie, indem ich die Früchte einkoche. Und zwar nicht nur klassisch als Gelee, sondern zum Beispiel auch als Kompott oder zarte Creme. Durch das lange Kochen entwickelt das Quittenkompott seine herrlich rote Farbe, ein besonders intensives Aroma und eine sirupartige Konsistenz. Perfekt, um es mit Joghurt oder Pancakes zu essen. Auch für die Quittencreme braucht man Geduld, aber das Ergebnis lohnt sich! Sie schmeckt besonders gut als Brotaufstrich, auf Scones oder zu ein paar frischen Waffeln.
Für eine Kombination aus süß und salzig kann ich mich fast immer begeistern. Deshalb ist es auch keine Überraschung, dass mir dieser Dip außerordentlich gut schmeckt. Die Süße der Datteln wird durch Feta und Tahin ausbalanciert, dazu bringen Knoblauch, Sesam und Kreuzkümmel eine herzhafte Note mit rein. Der Dip passt zu vielen verschiedenen Gerichten, aber ich empfehle ihn besonders zu knusprigen Crackern oder einem leckeren Sauerteigbrot.
Warum ich noch nie zuvor Cracker gebacken habe, kann ich rückblickend gar nicht verstehen - sie sind so einfach zu machen und so unglaublich lecker! Man kann sie ganz schlicht ohne Belag zubereiten oder, wie in diesem Rezept, mit einer Mischung aus Sesam, Fenchelsamen, Mohn und Meersalz bestreuen. Diese Kombination ist sehr empfehlenswert, aber die Möglichkeiten sind nahezu endlos und man kann immer wieder neue Kräuter, Saaten und Gewürze ausprobieren.




