Diese Sablés sind so zart, dass sie fast auf der Zunge schmelzen. Der marmorierte Teig schmeckt nach Vanille und Himbeere und wird nach dem Backen auch noch mit weißer Schokolade überzogen. Die rosafarbenen Pfefferbeeren passen nicht nur farblich dazu, man sollte sie auch wegen ihres würzigen, leicht pfeffrigen Aromas unbedingt auf die Kekse streuen.
Die Idee ist einfach: Man nehme eine getrocknete Feige, füllt sie mit einer Walnuss und umhüllt diese mit Schokolade - fertig ist die Praline. Dafür sollte man sich unbedingt auf die Suche nach den besten und größten Feigen machen! Damit die Pralinen noch saftiger schmecken, werden die Feigen erst in Sirup aufgekocht, bevor die gerösteten Walnüsse hineinkommen und sie schließlich doppelt mit Zartbitterschokolade überzogen werden.
Zusammen mit OpenTable* besuche ich das Beba im Gropius Bau. Das Restaurant ist ein gemeinsames Projekt von Shani Leidermann, Cynthia Barcomi und Infarm, in dem neu interpretierte jüdische Küche auf amerikanische Kuchen und ein nachhaltiges Konzept trifft. Und dazu gibt es in diesem Post auch noch das Rezept für einen leckeren Carrot Cake mit Frischkäse-Frosting zum Nachbacken.
Soviel vorweg: Dieses Dessert schmeckt nicht wie Schokopudding, Schokomousse oder eine Schokocreme, die mit Eiern, Milch und/oder Sahne zubereitet werden. Aber: Es schmeckt richtig gut. Schokoladig und trotzdem frisch, ein bisschen nussig und säuerlich dank des Seidentofus. Die Konsistenz ist ein Traum und der Arbeitsaufwand geht gegen Null. Wichtig ist nur, dass man auf die Qualität von Schokolade und Seidentofu achtet. Bei letzterem sollte der Eigengeschmack nicht zu dominant sein und das ist von Sorte zu Sorte unterschiedlich.




